Pooldoktor - Ihr Experte!
- 21 Jahre Erfahrung
- über 13.250 Pools europaweit
- 4.86 / 5.0 bei über 4600 Bewertungen
Solarsteuerung Pool, Steuerungen Solarabsorber
Mit einer Solarsteuerung für Pool optimieren Sie Ihre Pool-Solarheizung, indem die Umwälzpumpe automatisch dann eingeschaltet wird, wenn die Sonne genügend Energie liefert. So heizen Sie effizienter, sparen Strom und verlängern die Poolsaison – ganz ohne manuelles Ein-/Ausschalten.
Was ist eine Solarsteuerung für den Pool?
Eine Solarsteuerung ist eine automatische Regelung für Solarabsorber-Poolheizungen. Sie vergleicht die Temperatur am Solarabsorber mit der Pooltemperatur und steuert die Umwälzpumpe so, dass nur dann geheizt wird, wenn tatsächlich Solarwärme zur Verfügung steht.
Wie funktioniert eine Solarsteuerung für Ihre Poolheizung?
Die Solarsteuerung erfasst die Temperatur am Kollektor und im Pool, vergleicht diese Werte und entscheidet automatisiert, ob Wasser durch die Solarabsorber geleitet werden soll. So wird nur dann gepumpt, wenn tatsächlich ein Wärmegewinn möglich ist.
Vorteile einer Solarsteuerung für Pool Solarheizung
- Automatische Steuerung der Pumpe
- Geringerer Stromverbrauch
- Optimale Nutzung von Sonnenenergie
- Verlängerte Poolsaison
- weniger manuelle Eingriffe nötig
Wann lohnt sich eine Solarsteuerung für Ihren Pool?
Besonders dann, wenn Sie eine Solarabsorber-Anlage nutzen und den maximalen Ertrag ohne manuellen Aufwand möchten. Sie lohnt sich vor allem bei häufigem Sonnenschein und regelmäßigem Poolbetrieb – sie vermeidet unnötige Pumpenlaufzeiten und senkt dadurch Energiekosten.
Solarsteuerungen für die Pool-Solarheizung
Unsere Solarsteuerungen regeln die Umwälzpumpe automatisch anhand der Temperaturdifferenz zwischen Solarabsorber und Pool. Wählen Sie Modelle passend zu Ihrer Anlage sowie gewünschter Steueroption (mit Fühlern, Display oder Funk).
Welche Solarsteuerung ist die richtige für meinen Pool?
Eine Solarsteuerung ist sinnvoll, wenn Sie eine Solarabsorber-Poolheizung nutzen und möglichst viel Sonnenenergie effizient verwerten möchten. Achten Sie darauf, dass die Steuerung mit Ihren Temperaturfühlern und der Umwälzpumpe kompatibel ist.
Kurzantwort: Solarsteuerungen aktivieren die Poolpumpe nur bei nutzbarem Solarertrag und sparen dadurch Strom, erhöhen die Energieeffizienz und verlängern die Poolsaison.
Wir liefern Solarsteuerungen fraktfrei nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz – inklusive fachlicher Beratung und Support.
Wenn Sie noch keine Solarabsorber-Anlage installiert haben, finden Sie passende Lösungen auf unserer Übersichtsseite für Solarabsorber-Poolheizungen.
Für einen Überblick über alle Pool-Heizsysteme besuchen Sie unsere Hauptseite zur Poolheizung.
Häufige Fragen zur Solarsteuerung für den Pool
Was ist eine Solarsteuerung für den Pool?
Eine Solarsteuerung ist eine automatische Regelung für Solarabsorber-Anlagen. Sie vergleicht die Temperatur am Solarabsorber (Kollektor) mit der Pooltemperatur und steuert die Umwälzpumpe so, dass das Wasser nur dann durch die Absorber fließt, wenn ein echter Wärmegewinn möglich ist.
Wie funktioniert eine Solarsteuerung bei einer Pool-Solarheizung?
Über Temperaturfühler misst die Solarsteuerung die Kollektortemperatur und die Pooltemperatur. Ist der Solarabsorber wärmer als das Poolwasser, schaltet die Steuerung die Pumpe ein. Sinkt der Temperaturvorteil, wird die Pumpe wieder ausgeschaltet. Dadurch wird Solarwärme effizient genutzt und unnötige Pumpenlaufzeit vermieden.
Welche Vorteile hat eine Solarsteuerung für den Poolbetrieb?
Eine Solarsteuerung erhöht die Effizienz Ihrer Solarabsorber-Anlage, weil die Pumpe nur bei nutzbarem Solarertrag läuft. Das spart Strom, reduziert manuelle Eingriffe und sorgt oft für eine stabilere Wassertemperatur – besonders in Übergangszeiten.
Wann lohnt sich eine Solarsteuerung für Solarabsorber?
Eine Solarsteuerung lohnt sich besonders, wenn Sie Ihre Solarabsorber-Anlage möglichst effizient nutzen möchten, z. B. bei wechselhaftem Wetter, in der Vor- und Nachsaison oder wenn die Anlage nicht dauerhaft manuell überwacht werden soll. Sie ist auch sinnvoll, wenn Sie Pumpenlaufzeiten und Betriebskosten reduzieren möchten.
Brauche ich Temperaturfühler – und wo werden sie montiert?
Ja, Temperaturfühler sind für die Regelung notwendig. Ein Fühler wird typischerweise am Solarabsorber bzw. in dessen Nähe (Kollektorbereich) montiert, der zweite misst die Pool- bzw. Rücklauftemperatur im Wasserkreislauf. So kann die Steuerung zuverlässig entscheiden, ob Solarwärme verfügbar ist.
Kann eine Solarsteuerung auch mit bestehender Poolpumpe und Filteranlage genutzt werden?
In den meisten Fällen ja: Solarsteuerungen werden so eingebunden, dass sie die Umwälzpumpe bzw. ein Ventil ansteuern. Entscheidend ist, dass die elektrische Ansteuerung zur vorhandenen Pumpe passt und die Fühler sinnvoll platziert werden können. Bei Unsicherheit ist eine kurze technische Abstimmung empfehlenswert.
Was kostet der Versand für Solarsteuerungen?
Die Lieferung erfolgt bei uns frachtfrei – es fallen keine zusätzlichen Versandkosten an.
Was ist der Unterschied zwischen Solarsteuerung und Zeitschaltuhr?
Eine Zeitschaltuhr schaltet die Pumpe nach festen Zeiten – unabhängig davon, ob Solarwärme verfügbar ist. Eine Solarsteuerung schaltet hingegen temperaturgeführt und nutzt Solarertrag nur dann, wenn der Kollektor wirklich wärmer ist als das Poolwasser. Das ist in der Praxis meist effizienter und spart unnötige Laufzeiten.
Wie steuert man einen Pool Solarbsorber?
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten einen Pool Solarabsorber zu steuern.
1. Pool Solaranlage mit Handbedienung
Bei einem Wärmeangebot am Kollektor wird das Ventil Steuerung (Kugelhahn) siehe Skizze GESCHLOSSEN. Das Wasser läuft nun über den Kollektor und erwärmt das Wasser. Bei kühlerem Wetter müssen Sie das Ventil Steuerung jedoch wieder ÖFFNEN sonst wird das Wasser abgekühlt.
Vorteil:
Günstige Lösung, da die Steuerung über preiswerte Kugelhähne erfolgt.
Nachteil:
Die Manuelle Steuerung erfordert ein ständiges Beobachten des Wärmeangebot.
Keine Empfehlung - da meist die Aufmerksamkeit für die Funktion mit der Zeit schwindet und das Becken nicht entsprechend erwärmt wird.
2. Pool Solaranlage - Automatische Steuerung mit 2-Wege Motorventil
Das 2-Wege-Motorventil 6 wird in den Solarkreislauf integriert.
Die Solarsteuerung 3 schließt das Motorventil 6, sobald der Sonnenfühler 4 auf dem Dach Wärme registriert. Die Filteranlage 1 pumpt das Wasser daraufhin zum Dach in den Kollektor. Sobald die gewünschte Beckentemperatur erreicht ist oder die eingestellte Differenztemperatur unterschritten wird, öffnet das Motorventil 6, und das Wasser fließt regulär ins Becken zurück.
Vorteile:
- Automatische Steuerung ohne manuelle Eingriffe.
Nachteile:
- Die Filterleistung verringert sich, da Wasser zum Dach gepumpt wird, wodurch längere Laufzeiten erforderlich sind.
- Die Anschaffungskosten eines Motorventils liegen etwa 30 % über denen einer separaten Pumpe.
Empfehlung:
Die Filteranlage sollte mittels Zeitschaltuhr zwischen 9 und 17 Uhr, also während des voraussichtlichen Wärmeangebots, betrieben werden. Dadurch wird ein störungsfreier Betrieb sichergestellt.
3. Pool Solaranlage - Vollautomatische Steuerung mit 3-Wege Motorventil
In den meisten Fällen kann eine Absorber-Anlage mithilfe eines Dreiwege-Ventils über die Filteranlage betrieben werden. Dabei leitet das Ventil Wasser bei Wärmegewinn von der Filterpumpe durch die Absorber zurück ins Becken. Ist kein Wärmegewinn möglich, wird der Zufluss zu den Absorbern gesperrt, und das Wasser gelangt direkt von der Filterpumpe ins Becken.
Das Dreiwege-Ventil muss so installiert werden, dass der Wasserfluss bei Wärmegewinn nach oben zeigt. Die Zuleitung von der Filterpumpe wird in die untere Muffe des Ventils eingeführt. Die Abgänge zum Absorber und zum Becken können an beliebige Muffen angeschlossen werden.
Auf dem Stellmotorgehäuse befindet sich ein kreuzförmiger Drehknopf, mit dem das Ventil manuell durch Drehen im Uhrzeigersinn betätigt werden kann. Wird der Drehknopf nach oben abgezogen, erscheint ein Pfeil auf der Achse, der die aktuelle Durchflussrichtung (Ventilstellung) anzeigt.
Diese Lösung wird meist angewendet, wenn die Filteranlage die einzige Betriebsoption ist, da kein Bodenablauf vorhanden ist.
4. Pool Solaranlage - Vollautomatische Steuerung mit "extra" Pumpe
A: Ansaugung
- Den Kugelhahn Bodenablauf > Skimmer schließen und den Kugelhahn > Pumpe öffnen.
- Das Wasser wird über den Bodenablauf angesaugt – keine Sorge, auch dort bleibt es sauber!
- Die Filteranlage saugt normalerweise über den Skimmer, daher sind zwei getrennte Kreisläufe optimal.
B: Steuerung der Pumpe durch die Solarsteuerung
- Zwei Temperaturfühler (Becken und Dach) messen die Temperatur des Beckenwassers und der Sonne.
- Die Solarsteuerung aktiviert die Pumpe, wenn ausreichend Wärme vorhanden ist, und heizt das Becken, bis die gewünschte Temperatur erreicht oder die eingestellte Differenztemperatur unterschritten wird.
Vorteil:
- Geringe Pumpenlaufzeiten sparen Strom!
- Die Pumpe läuft nur bei tatsächlichem Wärmeangebot – oft nur bis zu 1 Minute pro Zyklus.
- Im Durchschnitt schaltet die Steuerung die Solarpumpe 30–50 Mal täglich.
Fazit:
Selbst wenn die Pumpe häufiger aktiviert wird, bleibt die Energiebilanz positiv!
C: Wasserfluss zum Kollektor
- Die Pumpe fördert das Wasser in den Kollektor.
- Ein Rückschlagventil verhindert, dass Wasser bei ausgeschalteter Pumpe zurück ins Becken fließt.
- Das Rückschlagventil ermöglicht im Herbst eine einfache Entwässerung über ein optionales Entleerungsventil.
D: Durchströmung des Kollektors
- Diagonalströmung (Z-Design): Das Wasser fließt von unten nach oben, sodass Luft automatisch durch den Entlüfter entweicht.
- Rippenrohrkollektoren (U-Design): Bei Dachneigungen bis 20° kann die Durchströmung in zwei Hälften erfolgen.
E: Flussrichtung & Verrohrung
- Rückschlagventile an Pumpe und Filter lenken den Wasserfluss ausschließlich in Richtung der Einlaufdüsen.
- Die Verrohrung erfolgt mit 50 mm PVC-Rohren oder PVC-Klebeschläuchen.
Fazit
A: Diese Montagemethode spart Stromkosten:
Bei Betrieb über die Filteranlage mit Motorventil sind die Betriebszeiten meist von 09:00 -17:00 (wegen der Sonnenstunden) empfohlen. Auch bei Regentagen ist die Filterpumpe des Sandfilters wegen der programmierten Betriebszeiten in Betrieb bzw. vergeudet Strom da meist auch 4-5 Stunden reichen würden. An schlechten Tagen benötigt die "extra" Pumpe für die Solaranlage keinen Strom, es gibt ja auch keine Wärme.
(Beispiel: 150 Tage a 3 Mehrstunden = 450 Stunden a 750 Watt Filterpumpe = 337 kWh - Ersparnis ca. 60,00 Euro pro Jahr !)
B: Man spart zusätzlich Geld in der Anschaffung - eine Pumpe mit Steuerung kostet meist 430,00 Euro. Das Motorventil mit spezieller Steuerung (Deltasol mit mit Stellungsrückmeldung) ca. 570,00 Euro. Das sind ca. 140,00 Euro Ersparnis !