Pooldoktor - Ihr Experte!
- 21 Jahre Erfahrung
- über 13.250 Pools europaweit
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Pool Styroporsteine - Iso Massiv Steine
Hier finden Sie all jene Komponenten (Pool Styroporsteine ISO Massiv Steine oder den WUNDER-STONE) mit denen sich Schwimmbecken nach der ISO Massiv Schwimmbecken Steine Bauweise realisieren lassen:
- ISO MASSIV Steine bzw. Pool Styroporsteine in unterschiedlichen Grössen
- WUNDER-STONE - BIGSTONE - Bogensteine, Endschuber
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Pool Styroporsteine gibt es bei uns in der Länge mit 125cm / Höhe von 30cm und Breite von 25cm. Wir bieten ihnen 2 verschiedene Styroporsteine an. Den ISO MASSIV Bigstone und den Wunder-Stone. Der Wunder-Stone ist ein Styroporsteine zum Poolbau mit dem sie Volumen bzw. Frachtkosten am Transport sparen. Dieser Pool Styroporstein wird von der Fa. Pooldoktor exklusiv verkauft.
Wir verkaufen aber auch gebogene Pool Styroporsteinen mit denen sich Freiformen bzw. unterschiedliche Radien beim Poolbau realisieren lassen.
Styroporsteine zum Poolbau unterscheiden sich nicht nur im Aussehen sondern auch in der Qualität. Dabei wird immer die Härte angeführt. P40 bzw. P50 extra hart bedeutet, dass besonders viel EPS in die Form beim Pool Styroporstein gepresst wurde. Der Styroporstein ist dadurch schwerer und auch härter. Mehr Material im Stein bedeutet eine bessere Isolierung. Je härter desto Fehlerverzeihender gelingt der Aufbau mit Pool Styroporsteinen.
Pool Styroporsteine sind bei uns fast immer LAGERWARE und PROMPT LIEFERBAR !!!
Pool Styroporsteine – Die perfekte Wahl für den Poolbau
Ein eigener Pool im Garten ist der Traum vieler Hausbesitzer. Mit Pool Styroporsteinen lassen sich langlebige, stabile und wärmeisolierende Schwimmbecken einfach realisieren. Diese innovativen Bausteine ermöglichen einen einfachen Aufbau und überzeugen durch zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Materialien.
Was sind Pool Styroporsteine?
Pool Styroporsteine bestehen aus expandiertem Polystyrol (EPS), einem besonders leichten und gleichzeitig stabilen Material. Sie werden als Schalsteine verwendet und nach dem Aufbau mit Beton verfüllt. Dadurch entsteht eine äußerst widerstandsfähige Poolwand, die gleichzeitig eine hervorragende Wärmedämmung bietet.
Vorteile von Pool Styroporsteinen
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Einfache Verarbeitung: Dank des geringen Gewichts lassen sich die Steine leicht transportieren und zuschneiden.
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Hohe Stabilität: Nach der Betonfüllung entsteht eine robuste und langlebige Poolstruktur.
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Exzellente Wärmedämmung: Die Dämmwirkung reduziert den Wärmeverlust des Wassers und spart Energiekosten.
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Individuelle Gestaltung: Pools in verschiedenen Größen und Formen lassen sich problemlos realisieren.
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Langlebigkeit: Widerstandsfähig gegenüber Witterungseinflüssen und chemischen Belastungen durch Poolwasser.
So funktioniert der Bau mit Pool Styroporsteinen
Der Poolbau mit Styroporsteinen folgt einem klaren Schema:
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Planung: Auswahl der gewünschten Poolgröße und -form.
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Fundament vorbereiten: Eine stabile Bodenplatte aus Beton sorgt für den nötigen Halt.
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Wände setzen: Die Styroporsteine werden im Verbund aufgestellt und passgenau zugeschnitten.
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Betonfüllung: Die Hohlräume der Steine werden mit Beton ausgegossen, um die Stabilität zu gewährleisten.
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Oberflächenveredelung: Eine Poolfolie sorgt für eine wasserdichte und ansprechende Optik.
Unser Fazit - Styroporsteine sind die 1.te Wahl für den Pool Selbstbau!
Pool Styroporsteine sind die ideale Lösung für den Selbstbau eines stabilen und energieeffizienten Pools. Sie vereinen einfache Handhabung mit hoher Widerstandsfähigkeit und exzellenter Wärmedämmung. Wer langfristig Kosten sparen und gleichzeitig einen hochwertigen Pool genießen möchte, trifft mit Styroporsteinen die richtige Wahl.
Entdecken Sie jetzt die vielfältigen Möglichkeiten und verwirklichen Sie Ihren Traum vom eigenen Pool!
Aufbau und Eigenschaften der Styroporsteine
Die Grundlage von jedem Styropor Pool bilden Steine aus expandiertem Polystyrol, kurz EPS genannt. Dieses Material ist vielen bereits aus dem Baubereich bekannt, wo es seit Jahrzehnten erfolgreich als Dämmstoff eingesetzt wird. Die für den Poolbau verwendeten Steine sind jedoch speziell für diese Anwendung konzipiert und unterscheiden sich deutlich von einfachen Dämmplatten. Sie besitzen eine deutlich höhere Dichte und damit auch größere Stabilität, um den enormen Wasserdruck in einem gefüllten Pool dauerhaft standhalten zu können.
Die typischen Abmessungen der Styroporsteine variieren je nach Hersteller, bewegen sich aber meist in einem ähnlichen Rahmen. Gängig sind Längen von etwa 100 bis 120 Zentimetern, Höhen von 25 bis 40 Zentimetern und Wandstärken zwischen 30 und 50 Zentimetern. Diese großzügigen Dimensionen ermöglichen ein zügiges Vorankommen beim Aufbau, da bereits mit wenigen Steinreihen eine beachtliche Höhe erreicht wird. Im Inneren der Steine befinden sich durchgehende Hohlräume, die später mit Beton gefüllt werden. Diese Aussparungen sind so dimensioniert, dass sowohl vertikale als auch horizontale Bewehrungseisen eingelegt werden können, was dem fertigen Pool seine strukturelle Festigkeit verleiht. Ein besonders cleveres Detail der meisten Styroporstein-Systeme ist das integrierte Nut-Feder-System an den Verbindungsstellen. Ähnlich wie bei Laminatböden greifen die Steine dadurch präzise ineinander und gewährleisten eine exakte Ausrichtung auch ohne besondere handwerkliche Vorkenntnisse. Zusätzliche Führungsrillen an den Steinoberflächen erleichtern das Einlegen der Bewehrung und sorgen dafür, dass diese an der richtigen Position sitzt.
Technische Eigenschaften
Die wärmedämmenden Eigenschaften von EPS sind im Poolbau von unschätzbarem Wert. Während bei herkömmlichen Betonpools ein Teil der Heizenergie über die Poolwände an das umgebende Erdreich verloren geht, wirkt die Styroporhülle wie eine Thermoskanne. Die Wärmeleitfähigkeit liegt typischerweise bei etwa 0,035 bis 0,040 W/(mK). Das bedeutet, dass einmal erwärmtes Poolwasser seine Temperatur deutlich länger hält. In der Praxis führt dies zu Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent gegenüber ungedämmten Pools, was sich Jahr für Jahr in niedrigeren Heizkosten bemerkbar macht. Hinsichtlich der Tragfähigkeit und Stabilität überzeugen hochwertige Styroporstein-Systeme. Nach dem Betonieren entsteht eine Verbundkonstruktion, bei der der bewehrte Beton die statischen Lasten aufnimmt, während das Styropor als dauerhafte Schalung und Dämmschicht dient. Die fertige Poolwand erreicht problemlos die erforderliche Festigkeit, um dem Wasserdruck eines gefüllten Beckens standzuhalten. Wichtig ist allerdings, dass die vom Hersteller vorgegebenen Bewehrungsrichtlinien genau eingehalten werden.
Die Wasserbeständigkeit des Materials ist ein weiterer entscheidender Vorteil. Im Gegensatz zu einigen anderen Dämmstoffen nimmt EPS praktisch kein Wasser auf und behält seine Eigenschaften auch bei dauerhaftem Kontakt mit Feuchtigkeit. Dies macht es ideal für den Einsatz im Poolbau, wo permanent mit Spritzwasser und hoher Luftfeuchtigkeit zu rechnen ist. Die Langlebigkeit von Styroporstein-Pools ist bei fachgerechter Ausführung mit der von Betonpools vergleichbar und wird von Herstellern oft mit mehreren Jahrzehnten angegeben.
Vorteile von Styroporsteinen
Der wohl offensichtlichste Vorteil von Styroporsteinen ist ihr außergewöhnlich geringes Gewicht. Ein einzelner Stein wiegt je nach Größe meist nur wenige Kilogramm, während ein entsprechender Betonschalstein ein Vielfaches davon auf die Waage bringen würde. Diese Leichtigkeit vereinfacht nicht nur den Transport der Materialien zur Baustelle, sondern ermöglicht auch einem einzelnen Menschen den Aufbau der Poolwände ohne maschinelle Unterstützung. Wo beim herkömmlichen Poolbau Kräne und Hebezeuge zum Einsatz kommen müssen, genügt beim Styroporpool die eigene Muskelkraft. Erfahrene Heimwerker berichten, dass die Poolwände eines durchschnittlichen Pools in wenigen Tagen errichtet werden können. Die hohe Formstabilität der vorgefertigten Steine sorgt dafür, dass die Wände bereits während des Aufbaus ihre endgültige Form behalten und nicht wie bei traditioneller Schalung zusätzlich abgestützt werden müssen. Das Nut-Feder-System gewährleistet dabei eine präzise Ausrichtung, sodass auch ohne großes handwerkliches Geschick ein professionelles Ergebnis erzielt werden kann. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Dämmung bereits im Wandaufbau integriert ist. Bei anderen Poolbauweisen muss die Wärmedämmung nachträglich aufgebracht werden, was zusätzlichen Arbeitsaufwand und Material bedeutet. Beim Styroporpool ist dieser Arbeitsschritt überflüssig, da jeder einzelne Stein bereits als hochwirksamer Dämmstoff fungiert.
Wirtschaftliche Vorteile
Die Kosteneinsparung ist für die meisten Bauherren das ausschlaggebende Argument für ein Styroporpool. Im direkten Vergleich mit einem gemauerten oder vollständig betonierten Pool lassen sich oft 30 bis 50 Prozent der Baukosten einsparen. Diese Ersparnis ergibt sich nicht nur aus den günstigeren Materialkosten, sondern vor allem auch aus der Möglichkeit, viele Arbeiten selbst durchzuführen. Wer handwerklich geschickt ist und die Zeit investiert, kann die Ausgaben für Handwerkerleistungen reduzieren. Aber auch langfristig macht sich die Investition in ein Styroporpool bezahlt. Die hervorragende Wärmedämmung sorgt dafür, dass die Heizkosten dauerhaft niedriger ausfallen als bei ungedämmten Pools. In Zeiten steigender Energiepreise ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Berechnungen zeigen, dass sich die anfänglichen Mehrkosten für ein gedämmtes Pool-System durch die Energieeinsparungen bereits nach wenigen Jahren amortisieren können. Der reduzierte Arbeitsaufwand schlägt sich nicht nur in niedrigeren Kosten nieder, sondern ermöglicht auch deutlich kürzere Bauzeiten. Während ein konventioneller Poolbau sich über Wochen oder gar Monate hinziehen kann, ist ein Styroporpool bei guter Planung und Vorbereitung innerhalb weniger Wochen betriebsbereit. Dies bedeutet weniger Störung des Gartenbereichs und eine schnellere Inbetriebnahme.
Praktische Vorteile
Für den Aufbau der Poolwände werden keine schweren Maschinen benötigt, was neue Möglichkeiten bei der Standortwahl eröffnet. Grundstücke mit schwierigem Zugang, wo ein Kran oder Betonmischer nicht herankommt, sind für ein Styroporpool kein Hindernis. Die Materialien können notfalls auch über längere Strecken von Hand transportiert werden, was bei Betonfertigteilen undenkbar wäre. Gerade für Heimwerker ist die Eignung für den Selbstbau ein entscheidender Vorteil. Das System verzeiht kleinere Fehler und erfordert keine jahrelange Berufserfahrung im Betonbau. Mit etwas handwerklichem Geschick, sorgfältiger Planung und der Bereitschaft, sich in die Materie einzuarbeiten, können auch Laien ein vollwertiges Pool errichten. Pooldoktor bietet die nötigen Anleitungen, die Schritt für Schritt zeigen, wie der Aufbau gelingt.
Die Flexibilität bei Größe und Form ist ein weiterer Pluspunkt. Während Fertigpools nur in standardisierten Abmessungen erhältlich sind, kann ein Styroporpool exakt an die individuellen Gegebenheiten und Wünsche angepasst werden. Ob rechteckig, oval, L-förmig oder mit integrierten Stufen. Auch Sonderelemente wie integrierte Sitzbänke oder unterschiedliche Beckentiefen lassen sich relativ einfach realisieren. Die Energieeffizienz im laufenden Betrieb rundet das positive Gesamtbild ab. Ein gut gedämmtes Pool benötigt nicht nur weniger Energie zum Beheizen, sondern hält die Temperatur auch über Nacht und an kühleren Tagen weitgehend konstant. Das bedeutet mehr Badespaß und niedrigere Betriebskosten zugleich.
Aufbau eines Styroporpools
Bevor der erste Styroporstein gesetzt wird, steht eine gründliche Planungsphase an. Die Standortwahl will gut überlegt sein, denn ein Pool sollte idealerweise an einem sonnigen Platz stehen, der von Bäumen und Sträuchern etwas entfernt ist. Herabfallende Blätter und Nadeln bedeuten einen erhöhten Reinigungsaufwand, während Wurzeln langfristig Schäden an der Poolkonstruktion verursachen können. Auch die Entfernung zum Hausanschluss für Wasser und Strom sollte bedacht werden. Ein oft unterschätzter Punkt ist die Klärung der baurechtlichen Situation. Je nach Bundesland und Größe des Pools kann eine Baugenehmigung erforderlich sein. In einigen Regionen sind Pools bis zu einem bestimmten Volumen genehmigungsfrei, in anderen müssen auch kleinere Becken angemeldet werden. Eine Anfrage beim örtlichen Bauamt schafft Klarheit und verhindert spätere Probleme. Auch Abstandsregelungen zur Grundstücksgrenze müssen eingehalten werden.
Die Berechnung der benötigten Materialmenge ist ebenfalls ein wichtiger Schritt in der Planungsphase. Anhand der gewünschten Poolgröße und der verfügbaren Steinformate lässt sich relativ genau ermitteln, wie viele Steine erforderlich sind. Dabei sollte immer ein gewisser Puffer einkalkuliert werden, um auf eventuelle Bruchstücke oder Planänderungen reagieren zu können. Neben den Styroporsteinen werden Bewehrungseisen, Beton, Abdichtungsmaterialien, die Pooltechnik und diverse Kleinmaterialien benötigt. Eine detaillierte Materialliste hilft, den Überblick zu bewahren und alle Komponenten rechtzeitig zu beschaffen. Die Styroporpool-Sets von Pooldoktor beinhalten bereits alle notwendigen Komponenten.
Fundamentarbeiten
Das Fundament ist die Basis jedes Pools und verdient besondere Aufmerksamkeit. Der Untergrund muss zunächst entsprechend vorbereitet werden. Dazu wird die oberste Erdschicht abgetragen und der Boden verdichtet. Je nach Bodenbeschaffenheit kann eine Kiesschicht erforderlich sein, die für eine gleichmäßige Lastverteilung sorgt und als Drainage dient. Staunässe unter dem Pool muss unbedingt vermieden werden, da sie langfristig zu Setzungen führen kann.
Die eigentliche Bodenplatte wird meist aus bewehrtem Beton gegossen. Ihre Stärke hängt von der Poolgröße ab, liegt aber typischerweise zwischen 20 und 30 Zentimetern. Eine sorgfältige Bewehrung mit Baustahlmatten oder Bewehrungseisen ist unerlässlich, um Rissbildungen vorzubeugen. Die Bodenplatte sollte etwas größer als die spätere Poolwand ausgeführt werden, damit ein stabiler Auftritt für die unterste Steinreihe entsteht. Wichtig ist auch eine absolut ebene und waagerechte Oberfläche, die mit Wasserwaage und Richtlatte kontrolliert wird. Unebenheiten von mehr als wenigen Millimetern können später zu Problemen beim Aufbau der Poolwände führen. In die Bodenplatte müssen bereits alle notwendigen Durchführungen für den Bodenablauf und eventuell vorhandene Bodendüsen eingelassen werden. Nachträgliche Änderungen sind hier praktisch unmöglich, weshalb die genaue Planung der Technikinstallation bereits vor dem Betonieren erfolgen muss.
Errichten der Poolwände
Mit einer ausgehärteten und ebenen Bodenplatte kann der eigentliche Bau der Poolwände beginnen. Die erste Steinreihe wird auf der Bodenplatte positioniert und exakt ausgerichtet. Hierbei ist höchste Präzision gefordert, denn Fehler in der ersten Reihe setzen sich durch alle weiteren Lagen fort. Die Verwendung von Schnurgerüsten und häufiges Kontrollieren mit der Wasserwaage sind unerlässlich. Die weiteren Steinlagen werden nun Reihe für Reihe aufgesetzt. Dabei ist auf den korrekten Versatz zu achten, ähnlich wie beim Mauern. Die Stoßfugen sollten niemals übereinander liegen, sondern mindestens um eine halbe Steinlänge versetzt sein. Dies erhöht die Stabilität der gesamten Konstruktion. Bereits während des Aufbaus werden die Bewehrungseisen in die dafür vorgesehenen Hohlräume der Steine eingelegt. Vertikale Eisen reichen idealerweise von der Bodenplatte bis zur obersten Steinreihe und werden dort mit den horizontalen Bewehrungen verbunden. Die exakte Ausführung der Bewehrung ist entscheidend für die spätere Stabilität des Pools.
Ein besonderes Augenmerk gilt dem Einbau der Pooltechnik. Skimmer, Einlaufdüsen, Scheinwerfer und alle anderen technischen Komponenten müssen bereits während des Steinaufbaus an den richtigen Positionen eingebaut werden. Die entsprechenden Durchbrüche werden mit einem scharfen Messer oder einer Säge in die Styroporsteine geschnitten. Auch hier ist Sorgfalt gefordert, denn nachträgliche Korrekturen sind aufwendig. Die Leitungen für die Wasserzirkulation werden verlegt und müssen so geführt werden, dass sie später nicht durch den Beton beschädigt werden können. Ist die gewünschte Höhe erreicht und sind alle technischen Installationen eingebaut, erfolgt das Betonieren. Der flüssige Beton wird in die Hohlräume der Steine gefüllt und verdichtet, um Lufteinschlüsse zu vermeiden. Dieser Vorgang sollte idealerweise in einem Zug durchgeführt werden, um Arbeitsfugen zu vermeiden. Das Betonieren erfordert eine gewisse Planung, da je nach Poolgröße mehrere Kubikmeter Beton benötigt werden. Viele Bauherren lassen sich den Beton mit einem Fahrmischer liefern, um ein zügiges Arbeiten zu ermöglichen.
Verkleidung und Abdichtung
Das vollständigen Aushärten des Betons dauert je nach Witterung einige Tage. Danach steht die Innenverkleidung und Abdichtung des Pools an. Die Folienverkleidung ist die häufiger gewählte Variante, da sie kostengünstiger und schneller zu realisieren ist. Spezielle PVC-Poolfolien sind in verschiedenen Farben und Stärken erhältlich und werden entweder lose eingelegt oder fest verschweißt. Für ein hochwertiges Ergebnis empfiehlt sich die verschweißte Variante, bei der die Folie nahtlos mit den Poolwänden verbunden wird. Die Verfliesung mit Pool-geeigneten Fliesen und Fugenmassen ist die hochwertigere, aber auch aufwendigere Lösung. Sie bietet eine lange Lebensdauer und ein besonders edles Erscheinungsbild. Allerdings sind die Anforderungen an die Ausführung hoch, denn jede Fuge muss absolut dicht sein. Zudem ist eine flexible Abdichtungsebene unter den Fliesen erforderlich, die eventuelle Bewegungen des Pools aufnehmen kann. Diese Variante sollte eher erfahrenen Handwerkern vorbehalten bleiben.
Die Randgestaltung bildet den optischen Abschluss des Pools und dient gleichzeitig als Auflage für die Poolabdeckung. Hier sind Naturstein, Betonplatten oder speziell für Pools konzipierte Randsteine gängig. Der Randbereich sollte rutschfest sein und mit einem leichten Gefälle vom Pool weg ausgeführt werden, damit Spritzwasser ablaufen kann.
Unterschiedliche Systeme und Hersteller
Der Markt für Styroporstein-Poolsysteme hat sich in den letzten Jahren deutlich entwickelt und bietet mittlerweile eine breite Auswahl verschiedener Anbieter. Die bekanntesten europäischen Hersteller haben ihre Systeme über Jahre optimiert und bieten mittlerweile ausgereifte Produkte an. Zu den etablierten Namen gehören unter anderem deutsche, österreichische und italienische Firmen, die teilweise schon seit Jahrzehnten im Geschäft sind. Die Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Systemen sind durchaus spürbar. Hochwertige Steine zeichnen sich durch eine gleichmäßige Materialstruktur, präzise gefertigte Verbindungselemente und eine ausreichende Wandstärke aus. Günstigere Produkte weisen manchmal Toleranzen in den Abmessungen auf, was den Aufbau erschweren kann. Auch die Dichte des Materials variiert zwischen den Herstellern, was sich auf die Stabilität und Dämmwirkung auswirkt. Die Preisspannen bewegen sich je nach Hersteller, Steinformat und Bestellmenge in einem relativ breiten Rahmen. Für einen durchschnittlichen Pool mittlerer Größe muss man für die Styroporsteine allein mit Kosten im mittleren bis höheren vierstelligen Bereich rechnen. Dabei gilt nicht immer, dass das teuerste Produkt auch das beste ist.
Bezugsquellen für Styroporstein-Systeme sind spezialisierte Poolbau-Fachhändler, Baumärkte mit Poolabteilung und zunehmend auch Online-Shops. Hersteller wie Pooldoktor bieten die Möglichkeit, komplette Bausätze zu bestellen, die neben den Steinen auch die notwendige Technik und weiteres Zubehör enthalten. Dies vereinfacht die Planung und stellt sicher, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind.
Pflege und Wartung
Die laufende Pflege eines Styroporpools unterscheidet sich im Wesentlichen nicht von der anderer Poolarten. Die üblichen Aufgaben wie Wasserpflege, Reinigung der Filter und Kontrolle der Wasserwerte fallen in gleicher Weise an. Ein Vorteil zeigt sich allerdings bei der Temperaturhaltung, denn dank der guten Dämmung muss die Poolheizung deutlich seltener anspringen. Dies reduziert nicht nur die Energiekosten, sondern auch den Verschleiß der Heiztechnik.
Die Überwinterung eines Styroporpools gestaltet sich vergleichsweise unkompliziert. Dank der isolierenden Wirkung der Poolwände ist das Risiko von Frostschäden geringer als bei ungedämmten Becken. Dennoch sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Das Wasser wird bis unter die Einbaudüsen abgelassen, die Leitungen werden entleert und mit Frostschutzmittel behandelt, und das Becken wird mit einer geeigneten Winterabdeckung geschützt.
Die langfristige Haltbarkeit eines fachgerecht errichteten Styroporpools ist ausgesprochen gut. Das EPS-Material selbst altert kaum und behält seine Eigenschaften über Jahrzehnte. Auch die Betonkonstruktion ist bei korrekter Ausführung sehr dauerhaft. Schwachstellen können sich allerdings bei der Abdichtung zeigen, weshalb hier von Anfang an auf hochwertige Materialien gesetzt werden sollte. Eine Poolfolie muss je nach Beanspruchung alle zehn bis fünfzehn Jahre erneuert werden, was bei einem Styroporpool genauso ist wie bei anderen Pooltypen.
Sollten dennoch einmal Reparaturen notwendig werden, lassen sich diese bei Styroporpools meist gut durchführen. Kleinere Beschädigungen an der Folienauskleidung können geflickt werden, und auch Austausch einzelner Technikelemente ist möglich. Größere strukturelle Reparaturen sind zwar aufwendiger, aber durchaus machbar. Ein Vorteil ist dabei, dass die Styroporsteine auch nachträglich noch relativ leicht bearbeitet werden können, falls beispielsweise eine zusätzliche Durchführung benötigt wird.
